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Presseecho

Viel Abwechslung in den Gemeinden

Trommeln, Musical und Orgelklänge

„Dein ist der Tag … und dein ist die Nacht“ - die Klammer des Abendgebetes zu Beginn um 19 Uhr und des Nachtgebetes am Schluss um 24 Uhr war für alle Kirchen gleich, die am Freitagabend eingeladen hatten zur „Nacht der Kirchen“. Was sich in den fünf Stunden dazwischen abspielte, lag jedoch ganz in der Hand der jeweiligen Gemeinde: Stille und laute Musik, Gebete, literarische Texte und Kabarett, Licht, Gesang, Kunst, Meditation in und um die Kirchen. Am Freitag waren die Kirchen Mittelpunkt des abendlichen Geschehens in vielen Dörfern.

Zum Artikel von Beke Heeren-Pradt im im Wiesbadener Tagblatt


Biblische Früchte

Datteln und Feigen auf Engenhahner Gabentisch

(red). Die gute Erinnerung an die vergangene „Nacht der Kirchen“ veranlasste offenbar nicht nur viele Engenhahner, am Freitagabend den Weg zu St. Martha einzuschlagen. Kein Programmpunkt war Routine, alles war mit viel Einsatz vorbereitet worden. Mit einem deutlichen Kontrast zu „normalen“ Veranstaltungen eröffnete Gemeindereferentin Edeltrud Fiebig mit Kerstin Mosch (Orgel) den Abend mit einer Eingangsliturgie „Dein ist der Tag … Gott kann Nacht zum Tag machen“.

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Zeit zur Besinnung

Die Nacht der Kirchen ist vielfältig. Das Angebot richtet sich an all jene, die sonst vielleicht nicht in ein Gotteshaus gehen würden, und an die, die ohnehin kommen. In Niederselters sind es im Schnitt zwischen 30 und 60 Besucher, in Bad Camberg zeitweise weniger. «Es verteilt sich», meint auch der dortige evangelische Pfarrer Bastian Michailoff. In der Martinskirche erklärt der Bad Camberger Bildhauer Friedhelm Welge seine Skulpturen. «Carpe diem», nutze den Tag, ist die erste am Eingang überschreiben. Nutze den Tag – und die Nacht, um hier genau zu sein. Diejenigen, die sich im Kerzenschein an der Tür unterhalten oder die Besinnung im Inneren suchen, nutzen die Zeit, um zur Ruhe zu kommen, zum Nachdenken, aber auch zum Austausch.


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Ein Halleluja für die Engel

Musik und Malerei im Hennethaler Gotteshaus

Zum zweiten Mal fand rund um das Idsteiner Land die Nacht der Kirchen statt. Als westlichste aller beteiligten Gemeinden wirkte auch die evangelische Kirche in Hennethal daran mit.
Die Kirchenbänke sind fast bis auf den letzten Platz besetzt. Rund um die versammelten Besucher hat aber auch ein gutes Dutzend Engel seinen Platz gefunden. Ob der Engel der Stille, des Guten oder der Hoffnung, ob figürlich oder fast in Abstraktion verloren - alle sind sie eindeutig weiblich, tragen langes Haar und imposante Flügel. In der Mitte, direkt am Altar, verschmilzt der Engel der Fürbitte fast mit dem Raum, weil die Farben seiner Darstellung denen des Kirchen-Inneren so sehr gleichen.

Lesen Sie mehr im Artikel von Hendrik Jung im Aar Boten.